Heinrich-Wieland-Preis

Heinrich-Wieland-Preis

Der internationale Heinrich-Wieland-Preis ist die wichtigste Auszeichnung unserer Stiftung. Er honoriert mit 50.000 Euro herausragende Forschung zu biologisch aktiven Substanzen und Systemen sowie ihrer klinischen Bedeutung in den Bereichen Chemie, Biochemie und Physiologie.

Der Träger des Heinrich-Wieland-Preises 2011 ist Prof. Ulrich Hartl.

Ausgezeichnet wurde der Proteinforscher für seine bahnbrechenden Forschungsarbeiten zur Faltung von Proteinen. Der Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung wurde am 27. Oktober 2011 im Baeyer-Hörsaal der LMU München verliehen.

Der Heinrich-Wieland-Preis ist nach dem deutschen Chemiker und Nobelpreisträger Heinrich Otto Wieland (1877 - 1957) benannt. Er wurde 1963 eingerichtet und seit 1964 jährlich vergeben, darunter auch an spätere Nobelpreisträger. Seit 1989 existiert zudem auch als Auszeichnung für das Lebenswerk die Heinrich-Wieland-Medaille in Gold, die nicht jährlich verliehen wird. Im Jahr 2000 beendete das Margarine-Institut die Stifterrolle für den Preis, die das Institut seit 1963 innehatte; bis 2010 wurde der Preis von dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim gestiftet. Seit 2011 wird er von der Boehringer Ingelheim Stiftung dotiert.

Weitere Informationen finden Sie demnächst auf diesen Seiten und derzeit noch unter www.heinrich-wieland-preis.de.

Zum Navigieren des Zeitstrahls klicken Sie bitte auf die Pfeiltasten in der Mitte