Wer wir sind

Unsere Geschichte

Über 30 Jahre Förderung von Wissenschaft und Forschung.
Am Anfang stand eine Vision: Ein damaliger Gesellschafter des Unternehmens Boehringer Ingelheim, Hubertus Liebrecht (1931-1991), gründete im Jahr 1977 die eigenständige und gemeinnützige Boehringer Ingelheim Stiftung. Ein Teil seines Nachlasses ist auf die Stiftung übergegangen. Das Anliegen unseres Stifters, eines Enkels von Firmengründer Albert Boehringer, war die langfristige und nachhaltige Förderung der natur- und lebenswissenschaftlichen Forschung. Vor allem junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten bei ihrer Forschung unterstützt werden.

Die Boehringer Ingelheim Stiftung war und ist eine gemeinnützige Organisation, die formal und inhaltlich vom Unternehmen Boehringer Ingelheim unabhängig ist. Gegründet wurde die Stiftung in Ingelheim am Rhein; dort ist nach wie vor ihr rechtlicher Sitz. Die Geschäftsstelle der Stiftung ist seit dem 1.9.2012 Mainz am Rhein.

Mainz. Und mehr.
Aus Verbundenheit der Stifterfamilie zu ihrer Heimatregion lag und liegt ein Schwerpunkt unserer Förderaktivitäten bei der Universität Mainz. So hat die Boehringer Ingelheim Stiftung beispielsweise wesentlich zum Aufbau des Instituts für Humangenetik und der Abteilung Pathophysiologie der Universität Mainz beigetragen. Seit 1995 stiftet sie jedes Jahr den Boehringer Ingelheim Preis und hat seither über 40 Preisträger/-innen ausgezeichnet.

Als eine der ersten Einrichtungen ermöglichte die Stiftung es einem Nachwuchswissenschaftler in Deutschland, eine selbständige Forschergruppe aufzubauen. Heute fördern wir selbständige Nachwuchswissenschaftler mit dem Perspektiven Programm "Plus 3" und den "Exploration Grants".

Meilensteine.
Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte unserer Stiftung war der Entschluss, das Institut für Molekulare Biologie (IMB) an der Universität Mainz mit 100 Millionen Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren zu fördern. Anlass dieser Zuwendung war das 125-jährige Jubiläum des Unternehmens Boehringer Ingelheim im Jahr 2010. Eine weitere Großspende erfolgte im Jahr 2013 an die Universität Mainz in Höhe von 50 Millionen Euro. Dieses Geld, dass ebenfalls über zehn Jahre ausgezahlt wird, soll dazu dienen den Fachbereich Biologie an der Universität nachhaltig zu fördern.  

Einen weiteren wesentlichen Schritt stellt die Verleihung des renommierten Heinrich-Wieland-Preises dar. Seit 2011 wird dieser internationale Preis von der Boehringer Ingelheim Stiftung vergeben. Er ehrt herausragende Leistungen in der Erforschung biologisch aktiver Moleküle und Systeme in den Bereichen Chemie, Biochemie und Physiologie sowie ihrer klimischen Bedeutung. Zu seinem Jubiläum im Jahr 2014 wird die Preissumme auf 100.000 Euro erhöht. Bisher haben vier Preisträger im weiteren Verlauf Ihrer Karriere auch den Nobelpreis verliehen bekommen.

Im April 2013 kündigt die Boehringer Ingelheim Stiftung eine zweite, große Spende über 50 Millionen Euro an, um die Lebenswissenschaften am Standort Mainz weiter auszubauen. Diese zweite Spende will am Erfolg der ersten Initiative für das Institut für Molekulare Biologie anknüpfen und soll vor allem die internationale Konkurrenzfähigkeit des Standortes weiter steigern.