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Antworten auf häufige Fragen.

Das Prinzip einer Stiftung ist einfach: Ein Stifter möchte sich langfristig für einen gemeinnützigen Zweck engagieren und bringt dazu sein Vermögen in eine Stiftung ein. Dieses Vermögen legt die Stiftung sicher und ertragreich an und verwirklicht aus ihren Erträgen und sonstigen Mitteln (z. B. Spenden) gemeinnützige Projekte.

(Quelle: Bundesverband deutscher Stiftungen, Broschüre: "Was ist eine Stiftung?")

Link zur Broschüre des Bundesverbands deutscher Stiftungen: Was ist eine Stiftung?

Die Formulierung in der Satzung „Die Stiftung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke" (§ 2 Abs. 1) ist eine Standardformulierung in Stiftungssatzungen und wichtig für die Gemeinnützigkeit. Die Boehringer Ingelheim Stiftung verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

Nein, die Stiftung hält keine Patente – dies ist derzeit nicht vorgesehen.  

Das "Stiftungsgeschäft" ist die schriftliche Willenserklärung des Stifters, eine Stiftung zu errichten. Das Stiftungsgeschäft muss die verbindliche Erklärung des Stifters enthalten, ein Vermögen zur Erfüllung eines von ihm vorgegebenen Zwecks zu widmen. Durch das Stiftungsgeschäft muss der zu errichtenden Stiftung außerdem eine Satzung gegeben werden, die bestimmte Mindestregelungen wie Name, Sitz, Zweck, Vermögen und Bildung des Vorstands enthält (§81 Abs. 1 BGB). Um eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts zu gründen, muss das Stiftungsgeschäft zusammen mit der Satzung der Stiftung bei der Stiftungsaufsichtsbehörde eingereicht und von ihr anerkannt werden. 

Die Profunda Verwaltungsgesellschaft mbH & Co KG ist die Familienverwaltungsgesellschaft der Gesellschafterfamilie des Unternehmens Boehringer Ingelheim. Der Familienrat ist ein offizielles Gesellschaftergremium der Profunda Verwaltungsgesellschaft mbH & Co KG, ihm gehören Vertreter der Gesellschafterfamilie an.

Die Mitwirkung eines Familienmitglieds der Stifter ist bei Stiftungen üblich, damit der Wille des Stifters über die Generationen weitergetragen und gelebt wird.

Bei langjährigen Projekten, wie z. B. der ersten Förderphase des Instituts für Molekulare Biologie (IMB) in Mainz für 10 Jahre mit 100 Millionen Euro, wurde bereits bei der Bewilligung die gesamte Fördersumme einer sogenannten Projektrücklage für dieses Projekt zugeführt. So stellt die Stiftung sicher, dass auch große, langjährige Projekte über den gesamten Förderzeitraum sicher finanziert sind und nicht von eventuellen Schwankungen der jährlichen Erträge gefährdet werden können.

Nein, die derzeitigen Vorstandsmitglieder und alle anderen Gremienmitglieder der Stiftung arbeiten ehrenamtlich. Sie bekommen nur die Kosten erstattet, die ihnen bei ihrer Tätigkeit für die Stiftung entstehen, z. B. für Bahnfahrten zu den Sitzungen.