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2013 - Aktuelles

Heinrich-Wieland-Preis 2013 geht an Epigenetik Pionier Tony Kouzarides

Epigenetik-Pionier Tony Kouzarides erhält den Heinrich-Wieland-Preis 2013 für seine Forschungen zu  Genregulierung  und Krebs.
Epigenetik-Pionier Tony Kouzarides erhält den Heinrich-Wieland-Preis 2013 für seine Forschungen zu Genregulierung und Krebs.

Cambridge-Professor für Forschung zu  Genregulierung  und Krebs ausgezeichnet

München, 10. Oktober 2013. Seine Forschungsergebnisse geben Hoffnung für neue Medikamente gegen Blutkrebs, auch bekannt als Leukämie. Basis dafür sind die Durchbrüche, die Professor Tony Kouzarides vom Gurdon Institut in Cambridge, Großbritannien, auf dem Feld der Epigenetik erzielt hat. Epigenetik erforscht zelluläre Mechanismen, die steuern, welche Teile unseres Erbguts wann aktiv sind. Für seine grundlegenden und Dogma-verändernden Entdeckungen sowie deren Bedeutung für die Krebsforschung verleiht die Boehringer Ingelheim Stiftung ihm den Heinrich-Wieland-Preis 2013. Dieser international angesehene Preis wird jährlich vergeben und ist mit 50.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung, inklusive eines Vortrags von Tony Kouzarides, findet am 10. Oktober 2013 in München statt. Unter den bisherigen Preisträgern befindet sich auch der frischernannte Nobelpreisträger James E. Rothman sowie drei weitere Nobelpreisträger.

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Heinrich-Wieland Preisträger James E. Rothman mit Nobelpreis ausgezeichnet

Mainz, 8. Oktober 2013. Pünktlich zur diesjährigen Verleihung des internationalen Heinrich-Wieland-Preises der Boehringer Ingelheim Stiftung mit Sitz in Mainz wurde ein weiterer ehemaliger Preisträger mit dem Nobelpreis für Medizin gewürdigt. James E. Rothman ist bereits der vierte Heinrich-Wieland-Preisträger, der den Nobelpreis erhält. Vor ihm wurden bereits Michael S. Brown, Joseph L. Goldstein und Bengt Samuelsson so ausgezeichnet. Rothman erhielt den Heinrich-Wieland-Preis  im Jahre 1990 für seinen Beitrag zur Erforschung der Verschmelzung von Membranen beim Stofftransport innerhalb von Körperzellen.

 

Boehringer Ingelheim Preis 2013: Neue Erkenntnisse zu Multipler Sklerose und der Entstehung von Depression ausgezeichnet

Preisverleihung Boehringer-Ingelheim-Preis 2013 an Dr. Iris Reiner und Dr. Nir Yogev
Preisverleihung 2013. V.l.n.r: P. Geipel, Dr. C. Walther, Dr. N. Yogev, Prof. Dr. U. Förstermann, Dr. I. Reiner, O. Boehringer (Foto: U. Feuerbach)

(Mainz, 03. Juli 2013, ka, ok) Der Molekularmediziner Dr. Nir Yogev und die Psychologin Dr. Iris Reiner, beide Universitätsmedizin Mainz, teilen sich den Boehringer-Ingelheim-Preis 2013. Der von der Boehringer Ingelheim Stiftung mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis wurde am Mittwoch in Mainz feierlich überreicht. Nir Yogev überzeugte die Fachjury mit einer Arbeit zur Multiplen Sklerose (MS). Im Modellversuch wies er erstmals nach, dass die sogenannten dendritischen Zellen nicht nur Auslöser der Krankheit sind, wie man bisher annahm. Sie besitzen zudem eine schützende Rolle. Seine Ergebnisse öffnen vielversprechende Wege für die Therapie von MS. Iris Reiner untersuchte wie bei depressiven Patienten frühe Beziehungserfahrungen und das oft als „Liebeshormon“ bezeichnete Neuropeptid Oxytozin zusammenspielen. Sie fand heraus, dass bei Depressionen winzige Veränderungen im Gen für den Oxytozinrezeptor eine Rolle spielen könnten. Dieser Ansatz kann helfen Depressionen und ihre Entstehung besser zu verstehen.

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Boehringer Ingelheim Stiftung fördert mit 50 Millionen Euro erneut die Lebenswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Übergabe der 50 Millionen Euro Spende durch die Boehringer Ingelheim Stiftung. Mit dabei: (v.l.n.r.) Andreas Barner, Doris Ahnen, Otto Boehringer, Malu Dreyer, Georg Krausch
v.l.n.r.: Andreas Barner, Doris Ahnen, Otto Boehringer, Malu Dreyer, Georg Krausch. Foto: P. Pulkowski, Uni Mainz

Stiftung ermöglicht die Neuausrichtung der Biologie und die Umsetzung zentraler Teile des Zukunftskonzepts der JGU / Universität und Land errichten modernes Forschungsgebäude

Die Boehringer Ingelheim Stiftung stärkt die Spitzenforschung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Mit insgesamt 50 Millionen Euro fördert die Stiftung über einen Zeitraum von zehn Jahren Wissenschaft und Forschung insbesondere im Bereich der Lebenswissenschaften. Diese Mittel werden zur Finanzierung der Forschung und der Forschungsförderung im Sinne des Zukunftskonzepts eingesetzt, das die Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erarbeitet hat. Eine wichtige Bedeutung kommt dabei der fachlichen Neuausrichtung der Biologie als zentralem Teil der Lebenswissenschaften zu. Hierzu sollen international herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berufen und der wissenschaftliche Nachwuchs besonders gefördert werden. Gleichzeitig wird die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, unterstützt von der Landesregierung Rheinland-Pfalz, ein modernes Forschungsgebäude für die Biologie errichten.

Zum pdf der gemeinsamen Pressemitteilung der Boehringer Ingelheim Stiftung, der JGU und des Landes Rheinland- Pfalz.

Zum Video-Beitrag der Universität Mainz.