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Boehringer Ingelheim Stiftung.

Eine Brücke in die Zukunft.

Die Boehringer Ingelheim Stiftung ist eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung und fördert die medizinische, biologische, chemische und pharmazeutische Wissenschaft. Mit ihren Initiativen, Förderprogrammen und Wissenschaftspreisen setzt sich die Stiftung für exzellente natur- und lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung ein. Ein wesentliches Ziel dabei ist, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die notwendigen Freiräume für hervorragende Forschung zu schaffen.

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„Wir möchten neue Perspektiven für exzellente Wissenschaft und Forschung schaffen – zum einen mit ausgewählten Initiativen in unserer Heimatregion. Aber auch deutschlandweit setzen wir Impulse, indem wir vielversprechende Nachwuchsgruppenleiter mit originellen und zukunftsweisenden Forschungsideen fördern.“

Christoph Boehringer, Vorsitzender des Vorstands der Boehringer Ingelheim Stiftung im Jahr 2017

Das Institut für Molekulare Biologie.

Copyright IMB / Ule Ruhland

Ein Meilenstein.

Die Förderung des IMB an der Universität Mainz ist ein Meilenstein in der Geschichte unserer Stiftung – und ein Beispiel für regionale Exzellenzförderung, auf das wir besonders stolz sind: Die Boehringer Ingelheim Stiftung unterstützt den wissenschaftlichen Betrieb des Instituts für Molekulare Biologie an der Universität Mainz mit insgesamt 154 Millionen Euro bis 2027. Ab Herbst 2020 beteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz mit weiteren 52 Millionen Euro.

Mit der ersten Spende über 100 Millionen Euro – zugesagt im Jahr 2009 – ist ein Institut für herausragende Grundlagenforschung in den Lebenswissenschaften initiiert worden. Das Land Rheinland-Pfalz finanzierte den Neubau des Forschungsgebäudes mit 50 Millionen Euro. So entstand an der Universität Mainz in nur 15 Monaten ein Forschungsinstitut für Lebenswissenschaften, das nach internationalen Maßstäben beste Forschungsbedingungen bietet. Im Mai 2018 entschlossen sich Stiftung und Land zu einer weiteren Förderinitiative: Sie werden das IMB gemeinsam mit insgesamt rund 106 Millionen Euro bis Mitte 2027 fördern und so die Grundfinanzierung des IMB auf international konkurrenzfähigem Niveau sichern. Die Boehringer Ingelheim Stiftung trägt davon 54 Millionen Euro.

Von Beginn an haben die Rahmenbedingungen des IMB mit maximaler Forschungsfreiheit bei exzellenter finanzieller Ausstattung überzeugt: Mit Christof Niehrs, René Ketting und Helle Ulrich konnten international anerkannte Spitzenforscher als wissenschaftliche Direktoren gewonnen werden. Die 15 wissenschaftlichen Gruppen am IMB (Stand Ende 2017) erforschen grundlegende Fragen, zum Beispiel wie sich ein Organismus entwickelt, wie die körpereigene Reparatur des Erbguts funktioniert oder wie Stabilität und Aktivität von Genen gesteuert werden.