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Unsere Förderung in Zahlen.

Die Boehringer Ingelheim Stiftung verwirklicht ihren Stiftungszweck, indem sie exzellente Grundlagenforschung in der Medizin, Biologie, Chemie und Pharmazie fördert. Ihr Förderschwerpunkt liegt dabei auf der Universität Mainz.

Die deutschlandweiten Programme „Plus 3“ und Exploration Grants geben herausragenden unabhängigen Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern notwendige Freiräume, um ihr wissenschaftliches Potenzial zu entfalten und neue Ideen zu testen. Weltweit unterstützt die Stiftung wissenschaftliche Tagungen, um insbesondere den Dialog zwischen den Wissenschaftlergenerationen zu fördern.

Mit dem internationalen Heinrich-Wieland-Preis zeichnet die Boehringer Ingelheim Stiftung Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher für bahnbrechende Forschungsleistungen aus. Daneben dotiert die Stiftung den Boehringer-Ingelheim-Preis und Doktorandenpreise, die die Universitätsmedizin und die Universität Mainz für exzellente Leistungen an Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher vergeben.

Als anerkannte gemeinnützige Organisation ist die Boehringer Ingelheim Stiftung von der Steuer befreit (aktueller Freistellungsbescheid vom 18. Juni 2019 für 2015 bis 2017 vom Finanzamt Bingen-Alzey, Steuernummer 08/667/10470). Die Jahresrechnung der Boehringer Ingelheim Stiftung wird im Rahmen einer so genannten "prüferischen Durchsicht" (IDW PS 900) durch die Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüft.

Ausgaben der Boehringer Ingelheim Stiftung 2020

Im Jahr 2020 gab die Boehringer Ingelheim Stiftung rund 21,3 Millionen Euro für Wissenschaftsförderung aus. Für Verwaltung hatte die Stiftung Ausgaben in Höhe von rund 484.000 Euro. Im Geschäftsjahr 2020 kam ein einmaliger Sondereffekt aus der Übertragung von Pensionsverpflichtungen zum Tragen, der aus den Verwaltungskosten herausgerechnet wurde.

Bewilligte Fördermittel 2020

Im Jahr 2020 bewilligte die Boehringer Ingelheim Stiftung Fördermittel in Höhe von rund 7,3 Millionen Euro. Diese Neubewilligungen entfielen auf die Programme „Plus 3“, Exploration Grants, Wissenschaftliche Tagungen, Wissenschaftspreise sowie neu bewilligte institutionelle Föderungen wie beispielsweise das Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) in Mainz. Auf wissenschaftliche Tagungen entfielen 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie eine deutlich geringere Summe im Vergleich zu den Vorjahren.

Zusätzlich finanzierte die Stiftung 2020 laufende Initiativen und Projekte, die sie in den Vorjahren bewilligt hatte. Hierzu gehören das Institut für Molekulare Biologie (IMB), der Fachbereich Biologie der Universität Mainz, das Internationale PhD-Programm (IPP), ein Konsortium im Bereich Herz-Kreislauf-Forschung an der Universitätsmedizin Mainz, das Deutsche Resilienz-Zentrum (jetzt Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR)) in Mainz, Projekte in den Programmen „Plus 3“ und Exploration Grants, das EMBL in Heidelberg sowie die Dotierung des Boehringer Ingelheim Fonds (BIF).