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Internationales PhD-Programm Mainz.

Dank einer Förderung der Boehringer Ingelheim Stiftung konnten das Institut für Molekulare Biologie (IMB), der Fachbereich Biologie der Universität Mainz, die Universitätsmedizin Mainz und das Max-Planck-Institut für Polymerforschung im Jahr 2011 ein gemeinsames Internationales Doktorandenprogramm („Gene Regulation, Epigenetics, and Genome Stability“, IPP) einrichten. Die Stiftung fördert das Programm bis Ende 2020 mit rund 3,8 Millionen Euro.

Hintergrund und Ziele der Förderung.

Talentierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gewinnen zu können, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine starke Forschungslandschaft. Dazu legt das Internationale Doktorandenprogramm (International PhD Programme – IPP) den Grundstein: Es bietet den Doktorandinnen und Doktoranden beste Forschungsbedingungen und ein exzellentes Ausbildungsprogramm. Gleichzeitig schafft das IPP ein lebendiges Netzwerk für gemeinsame Initiativen in Forschung und Lehre.

Kernaufgaben und Stipendien stehen im Mittelpunkt der Förderung.

Die Boehringer Ingelheim Stiftung stellt finanzielle Mittel für Kernaufgaben des IPP zur Verfügung. Hierzu gehören internationale Ausschreibungen und der Auswahlprozess in Mainz, die Organisation und Durchführung des Ausbildungsprogramms sowie die zentrale Verwaltung. Ein großer Teil der Förderung fließt in die Bezahlung der Doktoranden.

Mehr als 170 Nachwuchsforscher aus über 30 Ländern entschieden sich für Mainz.

Seit Beginn des IPP nimmt die Zahl hoch qualifizierter Bewerberinnen und Bewerber aus aller Welt stetig zu. So zog das IPP insgesamt mehr als 170 Doktorandinnen und Doktoranden aus mehr als 30 Ländern nach Mainz; 128 davon (Stand Dezember 2017) fertigen aktuell ihre Doktorarbeit in einer der über 40 beteiligten Forschungsgruppen an.

Darüber hinaus hat sich das IPP als Impulsgeber für weitere gemeinsame Initiativen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Mainz erwiesen. So bildeten das IMB und der Fachbereich Biologie der Universität Mainz einen gemeinsamen neuen Forschungsschwerpunkt (GeneRED), der vom Land Rheinland-Pfalz gefördert wird und dessen Doktorandinnen und Doktoranden in das IPP integriert sind.

Im November 2015 wurde das IPP erstmals von renommierten Wissenschaftlern und Experten in der Doktorandenausbildung mit sehr positivem Ergebnis evaluiert: Schon jetzt sei das IPP ein international wettbewerbsfähiges Programm. Es zähle zu den besten Graduiertenschulen in Deutschland im Bereich Lebenswissenschaften. Außerdem gelinge es ihm, hoch qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs für Mainz zu gewinnen und stärke deutlich die Sichtbarkeit und Attraktivität des Standorts Mainz auch für die Berufung weiterer Professorinnen und Professoren in den Lebenswissenschaften.

Haben Sie noch Fragen?

Möchten Sie noch mehr darüber erfahren, warum und wie sich die Boehringer Ingelheim Stiftung in und für Mainz engagiert? Dann kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder rufen Sie uns an.