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Wissenschaftspreise.

Mit ihren Wissenschaftspreisen ehrt die Boehringer Ingelheim Stiftung besondere wissenschaftliche Leistungen. Der mit 100.000 Euro dotierte internationale Heinrich-Wieland-Preis zeichnet jährlich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus. Zu den Laureaten zählen inzwischen vier spätere Nobelpreisträger.

Mit dem Boehringer-Ingelheim-Preis fördert die Stiftung exzellente, fortgeschrittene Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz. Der Preis wird seit 1969 jährlich für den Bereich der klinischen sowie der theoretischen Medizin verliehen und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.

Vier Doktoranden-Preise dotiert die Stiftung jährlich an der Universität Mainz für besonders erfolgreiche Doktor- oder Abschlussarbeiten in Biologie, Chemie, Medizin und Pharmazie.

Heinrich-Wieland-Preis 2017.

Professor Alexander Varshavsky vom California Institute of Technology in Pasadena, USA, erhält den Heinrich-Wieland-Preis 2017 für seine Entdeckung der Biologie des Ubiquitin-Systems, einem Netzwerk von Prozessen, das unter anderem den Proteinabbau in der Zelle steuert.

Die Boehringer Ingelheim Stiftung wird ihm den mit 100.000 Euro dotierten Preis am 19. Oktober in München im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposium überreichen.

Zum Programm des englischsprachigen Symposiums

Boehringer-Ingelheim-Preis 2017.

Der Toxikologe Dr. Jörg Fahrer fand heraus, wie Zellen des Darms auf bestimmte krebserregende Stoffe, die etwa beim Braten von Fleisch entstehen, reagieren und welche Wege die Zelle einschlägt, um sich vor Schäden an ihrem Erbgut und Zelltod zu schützen. Die neuen Erkenntnisse helfen, besser zu verstehen, wie Dickdarmkrebs entsteht.

Die Augenärztin Dr. Katharina Ponto wertete Daten der Gutenberg-Gesundheitsstudie aus und liefert nun erstmals verlässliche und aussagekräftige Zahlen zu Netzhautveränderungen im sehr frühen Diabetes-Stadium. Ihre Daten legen nahe, dass gezielte Screening Programme helfen könnten, Netzhautschäden als Folge einer Zuckererkrankung zu vermeiden.

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