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Wissenschaftspreise.

Mit ihren Wissenschaftspreisen ehrt die Boehringer Ingelheim Stiftung besondere wissenschaftliche Leistungen. Der mit 100.000 Euro dotierte internationale Heinrich-Wieland-Preis zeichnet jährlich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus. Zu den Laureaten zählen inzwischen vier spätere Nobelpreisträger.

Mit dem Boehringer-Ingelheim-Preis fördert die Stiftung exzellente, fortgeschrittene Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz. Der Preis wird seit 1969 jährlich für den Bereich der klinischen sowie der theoretischen Medizin verliehen und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.

Vier Doktoranden-Preise dotiert die Stiftung jährlich an der Universität Mainz für besonders erfolgreiche Doktor- oder Abschlussarbeiten in Biologie, Chemie, Medizin und Pharmazie.

Heinrich-Wieland-Preis 2021.

Der weltweit angesehene Immunologe Professor Thomas Boehm hat unser Verständnis vom Immunsystem der Wirbeltiere grundlegend verändert. Dafür verleiht ihm die Boehringer Ingelheim Stiftung am 21. Oktober in München den mit 100.000 Euro dotierten Heinrich-Wieland-Preis. Am 2. November findet eine Online-Podiumsdiskussion für die breite Öffentlichkeit im Rahmen der Berlin Science Week statt. Boehm hat erforscht, wie sich das Immunsystem der Wirbeltiere entwickelt hat, wie es sich im Laufe des Lebens etabliert und sogar, wie es sich auf unsere Partnerwahl auswirkt. Dabei hat er immer wieder bahnbrechende und überraschende Entdeckungen gemacht, die weit über die Immunologie hinausreichen.

Mehr Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung, sowie den Webseiten des Heinrich-Wieland-Preises (in englischer Sprache) und der Webseite zum Heinrich-Wieland-Preis bei der Berlin Science Week.

Boehringer-Ingelheim-Preis 2020.

PD Dr. Maximilian Ackermann erhält den Boehringer-Ingelheim-Preis für klinische Medizin. Er hat gezeigt, dass die Neubildung von Blutgefäßen bei bestimmten Lungenkrankheiten eine entscheidende Rolle spielt.

An Dr. Christine Zimmermann wird der Boehringer-Ingelheim-Preis 2020 für theoretische Medizin vergeben. Sie hat nachgewiesen, dass menschliche Zellen mithilfe der Mechanismen, mit denen sie eigene Bestandteile abbauen und verwerten, die Vermehrung bestimmter Viren hemmen. Die Erkenntnisse haben hohe klinische Relevanz, weil sie neue Möglichkeiten zur Entwicklung von Wirkstoffen und Therapien eröffnen.


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