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Wissenschaftspreise.

Mit ihren Wissenschaftspreisen ehrt die Boehringer Ingelheim Stiftung besondere wissenschaftliche Leistungen. Der mit 100.000 Euro dotierte internationale Heinrich-Wieland-Preis zeichnet jährlich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus. Zu den Laureaten zählen inzwischen vier spätere Nobelpreisträger.

Mit dem Boehringer-Ingelheim-Preis fördert die Stiftung exzellente, fortgeschrittene Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz. Der Preis wird seit 1969 jährlich für den Bereich der klinischen sowie der theoretischen Medizin verliehen und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.

Vier Doktoranden-Preise dotiert die Stiftung jährlich an der Universität Mainz für besonders erfolgreiche Doktor- oder Abschlussarbeiten in Biologie, Chemie, Medizin und Pharmazie.

Heinrich-Wieland-Preis 2020.

Professor Craig M. Crews von der Yale University in New Haven, Connecticut, USA, erhält den Heinrich-Wieland-Preis 2020 für seine Pionierforschung auf dem Gebiet des gezielten Proteinabbaus, die neuartige Therapien gegen Krankheiten wie z. B. verschiedene Krebsarten ermöglicht. Die festliche Verleihung des Preises und das wissenschaftliche Symposium finden aufgrund der COVID-19-Pandemie erst 2021 statt.

Auf der digitalen Veranstaltung "Starting up science: From lab to therapy" am 2. November 2020 sprach Professor Crews im Rahmen der Berlin Science Week mit Professor Christian Hackenberger aus Berlin und Professor Andrea Tüttenberg aus Mainz darüber, wie Ideen aus der Neugier-getriebenen Grundlagenforschung Wege für neue Therapien eröffnen können und wie Ausgründungen aus der Wissenschaft gelingen können.
Mehr Informationen dazu erfahren Sie auf der Webseite Heinrich-Wieland-Preis 2020.

Boehringer-Ingelheim-Preis 2019.

Dr. Timo Uphaus hat ein Hilfsmittel entwickelt, mit dem Ärzte bereits in der Notaufnahme entscheiden können, bei wem es besonders wahrscheinlich ist, dass eine längere Messung der elektrischen Herzaktivität – auch EKG genannt – die richtige Diagnose ermöglicht, um mit Medikamenten weitere Schlaganfälle verhindern zu können.
Dr. Neha Tiwari fand heraus, welche Gene in welcher Reihenfolge im Mäusegehirn aktiv sein müssen und welche Proteine diese Genaktivität steuern, damit sich aus Vorläuferzellen im Gehirn sogenannte Astrozyten entwickeln. Diese Zellen erfüllen wichtige Funktionen, können aber unter Umständen selbst Krankheiten verursachen, weshalb es wichtig ist, ihre Entwicklung zu verstehen.
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