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Wissenschaftspreise.

Mit ihren Wissenschaftspreisen ehrt die Boehringer Ingelheim Stiftung besondere wissenschaftliche Leistungen. Der mit 100.000 Euro dotierte internationale Heinrich-Wieland-Preis zeichnet jährlich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus. Zu den Laureaten zählen inzwischen vier spätere Nobelpreisträger.

Mit dem Boehringer-Ingelheim-Preis fördert die Stiftung exzellente, fortgeschrittene Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz. Der Preis wird seit 1969 jährlich für den Bereich der klinischen sowie der theoretischen Medizin verliehen und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.

Vier Doktoranden-Preise dotiert die Stiftung jährlich an der Universität Mainz für besonders erfolgreiche Doktor- oder Abschlussarbeiten in Biologie, Chemie, Medizin und Pharmazie.

Heinrich-Wieland-Preis 2019.

Der Endokrinologe und Genetiker Professor Jens C. Brüning vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln erhält den Heinrich-Wieland-Preis 2019 für seine bahnbrechende Forschung darüber, wie das Gehirn den Energiestoffwechsel im Körper steuert. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis wird ihm im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums am 7. November 2019 in München verliehen.

Die Anmeldefrist für das Symposium endet am 13. Oktober 2019.

Zum Programm des englischsprachigen Symposiums

Boehringer-Ingelheim-Preis 2019.

Dr. Timo Uphaus hat ein Hilfsmittel entwickelt, mit dem Ärzte bereits in der Notaufnahme entscheiden können, bei wem es besonders wahrscheinlich ist, dass eine längere Messung der elektrischen Herzaktivität – auch EKG genannt – die richtige Diagnose ermöglicht, um mit Medikamenten weitere Schlaganfälle verhindern zu können.
Dr. Neha Tiwari fand heraus, welche Gene in welcher Reihenfolge im Mäusegehirn aktiv sein müssen und welche Proteine diese Genaktivität steuern, damit sich aus Vorläuferzellen im Gehirn sogenannte Astrozyten entwickeln. Diese Zellen erfüllen wichtige Funktionen, können aber unter Umständen selbst Krankheiten verursachen, weshalb es wichtig ist, ihre Entwicklung zu verstehen.
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